Reformen ja – aber nicht zulasten der Beschäftigten

Die Rentenkommission der Bundesregierung hat ihren Bericht zur Zukunft der Alterssicherung vorgestellt. Die Vorschläge enthalten interessante Ansätze – einzelne Empfehlungen sehen wir als komba gewerkschaft jedoch kritisch. Nun gilt es, den Bericht im Detail zu prüfen. Für die komba gewerkschaft bleibt entscheidend: Die Rente muss auch künftig den Lebensstandard sichern. Reformen dürfen nicht dazu führen, dass Beschäftigte stärker belastet werden oder Perspektiven im Alter verlieren.

Bundesvorsitzende Sandra van Heemskerk betont:
„Wer über längeres Arbeiten spricht, muss die Realität vieler Beschäftigter mitdenken: Viele Kolleginnen und Kollegen erreichen die Regelaltersgrenze schon heute nur unter hohen gesundheitlichen Belastungen. Eine pauschale Erhöhung des Renteneintrittsalters lehnen wir deshalb ab.“

Zum Berufsbeamtentum sagt der 2. Bundesvorsitzende Frank Meyers:
„Die Empfehlungen bestätigen in zentralen Punkten unsere Position: Eine Einbeziehung der Beamtinnen und Beamten in die gesetzliche Rentenversicherung ist nicht der richtige Weg.“

Die komba gewerkschaft wird die Empfehlungen der Rentenkommission nun einzeln und in ihrer Gesamtheit intensiv analysieren und bewerten. Entscheidend bleibt, dass Reformen tragfähig ausgestaltet werden und die Alterssicherung auch künftig den Lebensstandard sichert.

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